In 3 Schritten den Beschaffungsprozess im Einkauf optimieren

23. Mär 2017

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Jeder kann seinen Beschaffungsprozess im Einkauf optimieren, in 3 systematischen Schritten: Konsolidieren - Strukturieren - Automatisieren.

Das funktioniert auch bei Ihnen, garantiert.

Das traditionelle Bild vom Einkauf und die Anforderungen an ihn haben sich deutlich gewandelt. Der Begriff Einkauf 4.0 ist in aller Munde. Der Begriff stellt die interdisziplinäre, vernetzte und systematische Optimierung der gesamten Lieferkette in den Fokus. Gleichzeitig muss sich der operative und der strategische Einkauf von den technischen Zwängen lösen und sich den Kernthemen widmen. Erfahren Sie im folgenden Blog, wie Sie den Beschaffungsprozess im Einkauf optimieren - in nur 3 Schritten.

Tradition und Digitalisierung im Beschaffungsprozess kommen zusammen und entfalten ihre Kraft.

Steigende Materialkosten, höhere Qualitätsanforderungen, kürzere Lieferzeiten, volatile Märkte u.v.m. sind nur einige herausfordernde Randbedingungen. Der strategische Einkauf und der operative Einkauf haben heute eine bedeutendere Rolle in den Unternehmen als in der Vergangenheit.

 

Wir wollen aber hier keine theoretische Abhandlung über Einkauf 4.0 halten. Wir wollen den Beschaffungsprozess im Einkauf optimieren. Einfach und effizient.

Die automatisierte Schlüsselung von Warengruppen und gesamtheitlich transparente Daten sind heute Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Bestandsoptimierung. Das hört sich nach viel Arbeit und Mühe an?

SIMUFORM bietet Werkzeuge zur Unterstützung der Zielkostenerfassung und der Schlüsselung in Warengruppen für den Bereich der diskreten Fertigung. Optimieren Sie den Einkauf, das ist der erste Schritt hin zum Einkauf 4.0.

 

Ihre Vorteile durch die Einkaufsoptimierung:

  • Konsequente Umsetzung der Gleichteilestrategie durch den Einkauf
  • Bessere Einkaufspreise durch die Bündelung der Bedarfe
  • Unterstützung der Standardisierungsprozesse
  • Nachhaltige Überwachung der Datenqualität
  • Einsparungen bei Material- und Lagerhaltungskosten
  • Transparente Zielkosten Referenzierung
  • Unterstützung des Warengruppenmanagements
  • Schnelle Konsolidierung der Zeichnungsteile

 

STEP 1 - Konsolidierung

Fangen wir vorne an, bei den Bestandsdaten. Jeder weiß, was hier alles im Verborgenen liegt. Dubletten und Mehrfachanlagen. Unvollständige Materialstämme und überflüssige Artikel. Die Arbeit, all diese Daten und Zeichnungen zu sichten ist jedem ein Graus. Auch wenn man weiß, dass jede Weltreise mit dem ersten Schritt beginnt, wäre es gut zu wissen, einen Raketenantrieb zu haben und kein Fahrrad. Schließlich will man schnell die schönen Seiten dieser "Datenreise" erleben.

 

Zahlen aus der Praxis

Bei einem Maschinenbauer mit guter Organisation und etwa 100.000 Zeichnungsteilen beläuft sich die Anzahl von Dubletten und Drillingen nach einem Dublettencheck von SIMUFORM i.d.R. auf etwa 2.500 Zeichnungsteile. Diese Dubletten und Mehrfachanlagen im Datenbestand zu identifizieren ist mühsam und macht keine Freude. Oft werden Studenten und Praktikanten mit dieser Arbeit gequält.

Das geht aber mit dem Verfahren von SIMUFORM einfach und automatisiert.
Ein Beispiel: Dubletten einfach und effizient finden.

Nun blicken wir in die Zukunft und ermöglichen Ihnen allein durch diese Konsolidierung dieses Mindestpotenzial jährlich zu mobilisieren.

 

STEP 2 - Automatisierung im Einkauf durch Schlüsselung nach Warengruppen

Sie stehen vor der Mammutaufgabe 100.000 Zeichnungsartikel in Warengruppen zu ordnen? Jährlich kommen 10.000 weitere dazu. Das ist ein großer Aufwand, wenn man das herkömmlich bewältigen will.

Vielleicht nutzen Sie dazu schon einen eCl@ss - Ansatz. Doch die Arbeit nimmt kein Ende! Also nimmt man in der Not eine Abkürzung: In vielen Unternehmen werden nicht alle Produkte, Artikel, Zeichnungen und Teile in Warengruppen eingeteilt. Grund: Der Aufwand ist zu groß und die Arbeit ist sehr mühsam. Man bedient sich der 80-20-Regel, der Pareto Analyse und wendet das Warengruppenmanagement lediglich auf 20% der Teile an. Besser ist natürlich 100% der Materialien zu erfassen – oder?

 

Projekt "Optimierung des Einkaufs" und "Besschafungsoptimierung" wird Realität

ETWAS KONKRETER: Die Warengruppen werden oft untergliedert über Material, Komplexität und Technologie - alternativ über eCl@ss. Über diese Warengruppen kann man dann die Lieferantenzuordnung einfach vornehmen. Welchen Weg der Warengruppenzuordnung würde beispielsweise eine Getriebewelle an dieser Stelle durchlaufen? Im Fall von beispielsweise Getriebewellen sind mindestens 2 Informationen sicher bereits konstruktiv vorgegeben, die eine derartige Zuordnung ermöglichen. Die Getriebewelle ist aus einem härtbaren Stahl, verfügt über mehrere Absätze und ist somit komplex. Technologisch ist es ein Zerspanungsteil, genauer genommen ein Drehteil. Über diese Zuordnung in die zugehörige Warengruppe kann es weiter nach der Größe, Gewicht und Stückzahl unterteilt und dann bei den relevanten Lieferanten angefragt werden, die sich auf die Fertigung derartiger Drehteile spezialisiert haben. Optimal hat auch eine Lieferantenbewertung bereits stattgefunden.

 

Optimierung des strategischen Einkaufs - der Einkaufshebel!

Mit Hilfe der oben dargestellten Methodik können Sie folgende Einkaufshebel optimieren:

  • Bündelung von Bedarfen.
  • Bündelung von erforderlichen Spezifikationen.
  • Bündelung von Einkaufsvolumina.
  • Bündelung von Material.
  • Bündelung von Technologie.

Das hört sich alles recht plausibel an? Das ist es auch. Doch genau diese Zuordnung macht der Materialwirtschaft das Leben schwer. Denn bei etwa 15.000 neuen Zeichnungsteilen pro Jahr im Bereich des Sondermaschinenbaus müsste das im Regelfall händisch erfolgen. Dazu fehlt jedoch in den meisten Fällen die Zeit – so die Resonanz der aktuellen Kunden von SIMUFORM.

 

Step 3 - Skalieren Sie Ihren Erfolg durch Automatierung: Mit Lichtgeschwindigkeit durch die Datenwelt.

Unser LÖSUNGSANSATZ: Aus der Perspektive des Einkaufs werden für alle Warenstammgruppen 10 bis 20 Referenzteile zugeordnet. Mehr nicht. Dies erfolgt nicht manuell, sondern grafisch interaktiv über die Lösung SIMILIA von SIMUFORM. Die Arbeit geht leicht von der Hand. Mit Hilfe des einfach eingerichteten Systems stehen dem Einkäufer alle bestehenden technischen, technologischen und kaufmännischen Informationen zur Verfügung.

Gleichzeitig haben wir eine vollständige Visualisierung der Daten für eine grafische Bewertung vorliegen. Das Erstellen von beispielsweise 50 Warenstammgruppen mit je 20 Referenzteilen bedarf nicht mehr als 2 bis 3 Tage Arbeit. Somit werden von den insgesamt 50.000 Zeichnungsteilen maximal 1.000 in die Warenstammgruppen eingetragen. Grundsätzlich sollte der Einkauf allerdings eine Kenntnis darüber haben, wie diesen Warenstammgruppen anzulegen sind.

 

Nehmen Sie alles und nicht nur 20%.

Sobald die Warenstammgruppen mit den Referenz-Zeichnungsteilen angelegt sind, geht es in die nächste Phase: der automatischen Datenzuordnung. Hierbei wird das automatisierte Verfahren gestartet. Dieses Verfahren ist nun in der Lage die verbleibenden 49.000 Zeichnungsteile automatisiert diesen Warenstammgruppen zuzuordnen. Auf diese Weise beschränkten Sie sich nicht nur auf 20% Ihrer Daten bei der Schlüsselung nach Warengruppen, sondern auf alle verfügbaren Zeichnungsteile.

Das eingesetzte Werkzeug bedarf in diesem Schritt keine Attribute oder Materialstammdaten, sondern lediglich die Zeichnungsteile. Auf diese Weise könnten Sie einen sehr großen Datenbestand in kurzer Zeit in die Warenstammgruppen übertragen. In der nächsten Stufe wird jede Warenstammgruppe anhand nur weniger Zusatzmerkmale (Material, Technologie, Komplexität) in Untergruppen unterteilt.

In den meisten Fällen reicht diese flache Struktur unterhalb der Warenstammgruppe, um die Warengruppen sinnvoll für den Einsatzbereich 12 des Beschaffungswesens zu nutzen. Die die nun verfügbaren Informationen für die Untergruppen im System grundsätzlich vorhanden sind, kann über ein einfaches Regelwerk jedes Zeichnungsteil einer Warenstammgruppe in die korrekte Warengruppe übertragen werden – Vollautomatisiert.

 


Validieren Sie Ihre Zielkosten mit einfachen aber wirksamen Verfahren.

Dieses Verfahren kann dahingehend noch verfeinert werden, dass sukzessive für die Referenzteile validierte Preisinformationen hinterlegt werden, wenn sie nicht schon vorhanden sind. So kann für jede Warengruppe anhand von Regressionsverfahren der Zielpreis in Abhängigkeit von Stückzahl, Werkstoffpreis und Gewicht ermittelt werden. Das Regressionsverfahren an dieser Stelle einzusetzen ist durchaus sinnvoll, weil es nur auf eine ausgewählte Warengruppe samt Technologie-, Materialkomplexitätsinformation angewendet wird. Im Vergleich zum konventionellen und der händischen Zuordnung der Zeichnungsteile in die jeweiligen Warengruppen ist bei dieser Lösung der Aufwand nur ein Bruchteil.

Willkommen im Einkauf 4.0 - Einkauf digitalisieren - Einkauf optimieren - Einkaufsprozesse Automatisieren.

Laden Sie sich die kostenlose Informationsbroschüre zum Thema „Einkauf 4.0“ mit weiteren Beispielen aus der Praxis hier runter:

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"Einsatzmöglichkeiten & Vorteile geometrischer Ähnlichkeitssuche in Industrieunternehmen.
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